Pianist und Bandleader Wolfgang van Göns bildete zusammen mit Hans Grieb am Kontrabass und Walter Helbig am Schlagzeug die musikalische Basis des Abends. Unterstützt wurde das Trio von Sängerin Astrid Tischmeyer. Bereits zu Beginn kündigte van Göns ein Programm mit bekannten Melodien im neuen Gewand an. So präsentierten die Musiker “Can’t Buy Me Love” in ungewöhnlichem Rhythmus und virtuosem Pianosolo. Es folgte “Strollin'” von Prince, das auch in der Jazz-Version seinen charakteristischen Groove behielt. Mit “Cheek To Cheek” wechselte das Quartett elegant die Stilrichtung zum Swing. Besonders eindrucksvoll zeigte sich Astrid Tischmeyer bei “I Can See Clearly Now”. Bereits nach wenigen Takten wurde dem Publikum deutlich, wie vielseitig Tischmeyers Stimme einsetzbar ist. Zu den Höhepunkten des Abends gehörte die Interpretation von “In Your Eyes” von Peter Gabriel. Das Publikum honorierte die intensive Darbietung mit lang anhaltendem Applaus. Auch Stevie Wonder und Jamie Cullum fanden ihren Platz im Programm. Einer der emotionalsten Momente des Abends war “Purple Rain” von Prince. Die zunächst stark verfremdete Interpretation ließ den Klassiker erst nach und nach erkennen. Im Refrain sangen jedoch viele Gäste begeistert mit. Mit “Too Darn Hot” endete der Konzertteil.